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Ostfildern- StuttgartGebäude
 

Europäische Union

CONCERTO is
co-funded by the EC

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POLYCITY is a project of the CONCERTO initiative co-funded by the EC within the FP6

Gebäude

Die Basis für die Standortentwicklung ist der Bebauungsplan, der aus dem städtebaulichen Wettbewerb hervorgegangen ist, und der die Wohn-, Gewerbe- und Industrie-Flächen des Gebiets definiert. Die detaillierteren Bebauungspläne werden stufenweise für jedes Viertel in einem innovativen kooperativen Verfahren mit nur wenigen Investoren und Architekten entwickelt.

Im Jahr 2003 fand das letzte kooperative Verfahren statt, in dessen Verlauf der Bau von 600 Wohnungen beschlossen wurde. Seit Jahresende 2004 werden diese Wohnungen durch eine Reihe von Investoren errichtet. Der größte Investor mit einer Baufläche von allein 15.000 m² ist das Siedlungswerk Stuttgart. Schon bei Beginn des Projekts 2004 wurde auf die Optimierung der Gebäudeenergiekonzepte geachtet.
In dieser ersten Bauphase wurden 12 Wohnungen, 4 Doppelhäuser und 6 Einfamilienhäuser errichtet und vermarktet. In der zweiten Bauphase errichtet SWG weitere 24 Wohnungen, 6 Einfamilienhäuser, 4 Doppelhäuser und 5 Reihenhäuser. Die Wohnungen werden in mehrgeschossigen Gebäuden erstellt.
Die Gewerbe- und Bürogebäude mit einer Geschossfläche von 18.000 m² sollen gemäß dem Projektzeitplan ebenfalls bis 2010 errichtet sein. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen 2.500 Büroarbeitsplätze entstehen.

Basierend auf dem Masterplan wird jede Parzelle mit den Investoren abgestimmt. Bedingungen von Seiten der Eigentümer sind bisher lediglich der Anschluss an das Biomasse-Blockheizkraftwerk und niedrige Energieverbrauchsstandards.

Die Finanzierung der thermischen Kühltechnologien ermöglicht thermische Kälte zu Marktpreisen. Dadurch kann die Stadt Ostfildern die Richtlinien für den obligatorischen Anschluss an das Fernwärmenetz für den Betrieb der thermischen Kühlanlage festlegen. Das Biomasse-Blockheizkraftwerk wird dann im Sommer für eine dezentrale Kälteproduktion in gewerblich genutzten Gebäuden eingesetzt, unter Zuhilfenahme von Adsorptions- und Absorptionstechnologien. Für Gebäude mit einem hohen Frischluftbedarf ist folglich die Nutzung der Kühlsysteme durch den niedrigen Heizbedarf und die geringen Investitionskosten attraktiv.


Mit Hilfe eines Geo-Informations-Systems können Sie hier die Daten zum Wärme- und Stromverbrauch und zum Photovoltaik-Potenzial der Häuser im Scharnhauser Park abfragen.
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